DIE  M A L E D I V E N
Land und Leute
Entwicklung der vergangenen 20 Jahre
von Dr. Wilhelm Korab

 

 

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INSEL-PARADIES

 

TAUCHER-
PARADIES

 

LAND -
LEUTE

 

KOMMENTAR

 

 

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KOMMENTAR

War vor 20 Jahren der Besuch einer Einheimischeninsel noch relativ schwierig, so ist dies in den vergangenen Jahren, wo auch wirtschaftliche Interessen der Insulaner eine Rolle spielen, wesentlich leichter geworden. Der Lebenstandard hat sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich gebessert. Nahezu alle haben mit Dieselagregaten Zugang zu elektrischem Strom und damit auch zur Telekommunikation. Television und Kommunikation hat somit auch in den entferntesten Inseln Einzug gehalten.
Die Maledivier, dürfen die "Hotelinseln" nicht betreten (ausgenommen in besonderen Fällen, wenn Sie dort beschäftigt sind.) (Dann kommen sie meist von weit entlegenen Atollen). Betreiben sie Handel mit den Touristeninseln, so steigen sie aus den Booten nicht aus; der Handel findet am Anlegepier statt.
Die Maledivier leben auf ihren Inseln, vom Fischfang, Kokos, Gemüse ( wird oft auf extra dafür kultivierten Inseln angebaut), sowie von Brotfrüchten, Mangofrüchten, welche auf Inselbäumen wachsen. Das Holz wird verarbeitet und für Alltagsgegenstände verwendet. Das Süsswasser wird aus einer Zisterne geholt: das leichtere Süsswasser schwimmt auf dem Salzwasserspiegel. ( Der reichliche SO-Monsunregen von Mai bis November sorgt für Nachschub.)
Nachdem in den vergangenen 10 Jahren zunehmend Fremden der Zugang zu Einheimischeninseln gestattet wird, wird mit den Touristen auch Handel mit "Handarbeiten" (Holz-, Muschelschnitzereien) gemacht.
Nahezu auf jeder Insel gibt es eine Grundschule, in welcher auf Divehi und Englisch unterrichtet wird. Das ist der Hauptgrund weshalb der Alphabetisierungsgrad über 97 % liegt! Die Kinder haben vormittags und nachmittags Unterricht.

...ein adrett gekleideter Schüler
Eine Gemüseinsel im Hintergrund, welche von derNachbarinsel bewirtschaftet wird.
 
Eine Malediverfamilie in der selbstgebastelten "Holywoodschaukel" vor dem Wohnhaus; zumeist wird nicht mehr mit dem "Naturstein", der Koralle, gebaut, sondern mit geliefertem Betonstein. Der Abbau der Korallen ist als einer der am leichtesten zu verhindernden Naturzerstörungen erkannt worden!
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