Die künstlerische und "handwerkliche"
Entwicklung der Stadt FES ist zwei Einwanderungswellen zu
verdanken:
Ab 817818 lassen sich 8.000 andalusische, von den Umayyaden
von Córdoba aus Spanien vertriebene Familien in der Stadt
nieder.
Kurz danach kommen 2.000 verbannte Familien aus Kairouan (Tunesien)
hinzu, die sich im gegenüberliegenden Stadtteil ansiedeln.
Die Neuankömmlinge
bringen sowohl großes technisches und handwerkliches Können
als auch Erfahrung mit Städten und städtischem Leben
mit und tragen wesentlich dazu bei, dass sich Fès zum kulturellen
Zentrum und zum
religiösen Herzen Marokkos entwickelt.